{"id":477,"date":"2019-10-13T19:41:58","date_gmt":"2019-10-13T17:41:58","guid":{"rendered":"http:\/\/netphiltech.org\/wordpress\/?p=477"},"modified":"2019-10-13T19:51:55","modified_gmt":"2019-10-13T17:51:55","slug":"phaenomenologie-und-virtuelle-realitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netphiltech.org\/wordpress\/2019\/10\/13\/phaenomenologie-und-virtuelle-realitaet\/","title":{"rendered":"Ph\u00e4nomenologie und Virtuelle Realit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir freuen uns, Katharina Gro\u00df mit dem Vortrag &#8222;Playbour-time &#8211; Experimentelle Untersuchung unserer  techno-aisthetischen Existenzweise&#8220; begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen.  Am 18. Oktober,  17 Uhr, pr\u00e4sentiert Gro\u00df ihre aktuelle Arbeit  im SLUB Text Lab (Zweigbibliothek Erziehungswissenschaften,  August-Bebel-Stra\u00dfe 18, Dresden)<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ausgangsfrage Ihrer Forschung war die nach der Emanzipation des Individuums durch Technologie. Emanzipation von etwas und dass damit begr\u00fcndete Autonomieversprechen erweisen sich jedoch als utopischer Horizont, weil in einer medienanthropologischen Perspektive ein Individuum immer in Beziehung zur Technik (und anderen Menschen) als techno-aisthetische Existenzweise steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Da derzeit unter neoliberalen und kybernetischen Vorzeichen sowohl die Technik als auch der Mensch in den Kategorien der Arbeitskraft und Leistungsf\u00e4higkeit bzw. der Machbarkeit und Effizienz betrachtet werden, kann eine Transformation der Existenzweise nur mit Technologie geschehen im Sinne einer Technologie des Miteinander, wenn Technik ebenfalls als Existenzweise mit Eigenlogiken, Unbestimmtheit und Widerst\u00e4ndigkeiten anerkannt wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Basis der ethnologischen Forschung sind ein medienk\u00fcnstlerisches Projekt, das als Experimentalanordnung fungiert, und eine qualitative Befragung des Empfindens und Bewegens von Erfahrungsexperten innerhalb dieser multisensorischen, VR-gest\u00fctzten Installation. <\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00df wird zun\u00e4chst das historische Setting wahrnehmender Erkenntnis anhand der Figur des Beobachters medienepistemologisch umreisen und pointiert ihre methodischen Ans\u00e4tze zur Validierung der These. Sowohl die Entwicklungszeit als auch die Testreihe erlauben eine Beschreibung der Prozesslogik der techno-aisthetischen Existenzweise in ph\u00e4nomenologischer Weise nach Merleau-Ponty, der ANT sowie der Attachment Theorie von Antione Hennion und den technikphilosophischen Schriften Gilbert Simondons. <\/p>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend stellt sich so die Frage nach der Transformation zum \u201aGuten&#8216;. Sie wird schlaglichtartig anhand der verschiedenen, in einander verwebten Interfaces (Grenzzonen) als spielerisch und zugleich magisch diskutiert. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bio:<\/h2>\n\n\n\n<p>Katharina Gro\u00df studierte zun\u00e4chst Bildhauerei, dann Animationsfilm und schloss mit einem Meisterschu\u0308lerstudium in der Klasse Neue Medien bei Prof. Dammbeck an der Hochschule fu\u0308r Bildende Ku\u0308nste Dresden ab. Derzeit promoviert sie an der Bauhaus Universit\u00e4t Weimar im Fach Medienphilosophie. Sie war Mit-Begru\u0308nderin der Onlineplattform CYNAL-Neue Kunst im Dialog  sowie aktuell der Kollaboration neueraeume; zur Erforschung der ku\u0308nstlerisch-technischen M\u00f6glichkeiten in Software fu\u0308r Virtuelle Umgebungen und Sensortechnologie. Sie stellte u.a. ihre Arbeiten beim TonlagenFestival, WISP Festival und mehrfach beim CYNETART-Festival aus. Ihre Arbeitsschwerpunkte bilden die Ku\u0308nstlerische Forschung mit aktuellen Medientechnologien, Medien\u00e4sthetik und Wissenskultur sowie practice as research \/ theory as practice <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir freuen uns, Katharina Gro\u00df mit dem Vortrag &#8222;Playbour-time &#8211; Experimentelle Untersuchung unserer techno-aisthetischen Existenzweise&#8220; begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen. Am 18. 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